Die Begriffe "Energiekörper" und "Aura" werden oft identisch benutzt. "Aura" bedeutet "Schimmer" oder "Hauch" und so soll diese den Menschen, nur für Hellsichtige wahrnehmbar, in unterschiedlichen Farbtönen umschweben.
Während Auragläubige, von drei Energiefeldern reden, sprechen die Chakrenanhänger gar von sieben Energiekörpern, die um den Menschen wabern und dampfen. Das Bild einer Zwiebelschale, die sich um den Körper legt, wird gerne benutzt. Im Kundalini-Yoga geht es gar um zehn solcher Körper: einen physischen, drei geistig-mentale und sechs Energiekörper. Kein Wunder, dass wir manchmal ein bisschen verwirrt sind, bei all dieser körperlosen Körperlichkeit.
Unterschieden wird der "Ätherkörper", der besonders auf Akupunktur und Homöopathie ansprechen und sich drei bis fünf Tage nach dem Tod auflösen würde, der "Astralkörper", zuständig für Emotionen und die Seele, den "Mentalkörper", der die Gedanken und Ideen ausdrückt und den Tiere anscheinend nicht haben, den "Kausalkörper", die höhere Persönlichkeit, bei "Wissenden" wird dieser als Heiligenschein sichtbar, und den Spiritualkörper, womit wir endlich beim unsterblichen Kern des Ganzen angekommen sind. Die Chakren seien Verbindungen zwischen diesen einzelnen Körpern, die den "Energiefluß" steuern sollen.
Schamanisten und Alternativmediziner, die sich für dieses Gebiet zuständig fühlen, bieten manchmal, meist teuere "Reinigungstherapien" an, die die einzelnen Energieköper miteinander in Verbindung bringen und stabilisieren soll. Selbst eine " Deutsche Schule für angewandte Energiekörper-Medizin" wurde schon gegründet.
Das Körper und Seele voneinander abhängig sind, mag wohl keiner bestreiten. Aber muß es denn gleich so kompliziert sein?
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