Es ist wichtig, eine gute Trauerhilfe zu leisten. Trauerarbeit und Trauerhilfe sind fest ineinander
verwurzelt.
Mit einer richtigen und guten Trauerhilfe bezwingen wir auch diesen Berg, der uns hinterlassen wurde.
Der Berg der Emotionen.
Eigene Trauerrituale zu finden ist sehr wichtig in der Trauerarbeit. Die Trauerfeier, mit Verwandten, Freunden, ist nur der Anfang vom Abschied für immer. Man denkt an den Verstorbenen, Musik wird gespielt,
Trauerreisen gewinnen immer mehr an Attraktivität, und das hat seinen Grund. Wird man plötzlich und unvorhersehbar mit dem Tod eines Partners, des Vaters, der Mutter oder eines engen Freundes konfrontiert, fühlen sich viele Hinterbliebene wie amputiert. Es fehlt etwas sehr wichtiges.
In der Grabmalgestaltung ist die Schrift ist eine sichtbare Sprache. Gräber schweigen. Nur der Grabstein könnte sprechen. Aber er ist oft wortkarg. Er lässt uns nur wissen, wer hier ruht und wann er lebte. Mehr berichtet er nicht. Der Grabmalgestaltung wird leider oft wenig Raum geschenkt.
Beileidskarten zu formulieren ist nicht leicht. Manch einer tut sich schwer damit, die richtigen Worte für die Beileidskarten zu finden. Möglicherweise kann man sich an ein paar Regeln orientieren. In Beileidskarten folgt nach der Anrede ein Ausdruck des Gefühls.
Ein Abschiedsgedicht hilft durchaus, mit Schmerz fertig zu werden. Ist ein geliebter Mensch, ein Freund, eine Freundin unverhofft verstorben, fällt es Menschen manchmal schwer, die richtigen Worte gegenüber den Hinterbliebenen und Trauernden entgegen zu bringen.